Kleine Geschichte des Neoliberalismus

Author: David Harvey

Publisher: Rotpunktverlag

ISBN: 3858695289

Category: Political Science

Page: 280

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Neoliberalismus ist eine Doktrin. Sie besagt, dass der Markt an sich eine Ethik darstellt und in der Lage ist, alles menschliche Tun und Trachten in die richtigen Bahnen zu lenken. Seit rund dreißig Jahren ist der Neoliberalismus aber auch politische Praxis, und viel ist darüber schon publiziert worden. Doch David Harvey legt mit diesem Buch das "lebendigste, lesenswerteste, verständlichste und kritischste Handbuch über den Neoliberalismus vor, das es derzeit gibt". (Leo Panitch, Professor für vergleichende politische Ökonomie an der York-Universität in Toronto) Harvey rekapituliert die Geschichte des Neoliberalismus, wobei nicht nur die allgemein bekannten "Pioniere" Thatcher und Reagan zu Ehren kommen, sondern auch das neoliberale "Modellland" Chile (unter Diktator Pinochet) oder das China des Deng Xiaoping. Er beschreibt den rasanten globalen Siegeszug der neoliberalen politischen Praxis in den 90er-Jahren und analysiert deren verheerende Auswirkungen in den meisten Ländern des Globus. Er zeigt aber auch anhand zahlreicher Beispiele, wie mit Zahlenmaterial gemogelt wird, um den "Erfolg" des Neoliberalismus zu beweisen. Nach diesem Buch wird das nicht mehr so einfach möglich sein.

Kritik des Neoliberalismus

Author: Christoph Butterwegge,Bettina Lösch,Ralf Ptak

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 3531200062

Category: Social Science

Page: 299

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Keine andere Wirtschafts- und Gesellschaftstheorie beherrscht die Tagespolitik, aber auch die Medienöffentlichkeit und das Alltagsbewusstsein von Millionen Menschen fast auf der ganzen Welt so stark wie die neoliberale. Die vorliegende Publikation versteht sich als kritische Einführung in den Neoliberalismus, skizziert seine ökonomische Grundlagen und stellt verschiedene Denkschulen vor. Anschließend werden die Folgen neoliberaler Politik für Sozialstaat und Demokratie behandelt, etwa im Hinblick auf Maßnahmen zur Privatisierung öffentlicher Unternehmen, staatlicher Aufgaben und persönlicher Lebensrisiken. In einem aktuellen Schlussbeitrag werden die Folgen der globalen Finanzkrise für den Neoliberalismus bzw. seine künftige Entwicklung beleuchtet und die Frage gestellt, was nach ihm kommt.

G-Strich

kleine Geschichte des Kapitalismus

Author: Georg Fülberth

Publisher: N.A

ISBN: 9783894383152

Category: Capitalism

Page: 314

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Was ist das, wovon alle reden: Kapitalismus? Die Antwort des Verfassers wird mit den Definitionen früherer Autoren verglichen, wobei Karl Marx relativ gut abschneidet. Danach werden Entstehung und Geschichte der kapitalistischen Gesellschaft vom Handelskapitalismus bis zum Neoliberalismus dargestellt. In jedem dieser historischen Kapitel wird untersucht, wie sich die stofflichen Grundlagen des Kapitalismus verändern und wie er sich auswirkt auf: die Sicherung des Lebensunterhalts der Menschen; die Beziehung der Geschlechter zueinander und das Generationenverhältnis; das räumliche Arrangement. Zuletzt stellt sich der Kapitalismus wie ein Kristall dar, in den die gesamte Gesellschaft (einschliesslich des von ihm unterworfenen Teils der Natur) eingeschmolzen ist und zu dem es kein Aussen mehr zu geben scheint. Das Schlusskapitel fragt nach dem etwaigen Ende dieser Produktions- und Lebensweise und ist vorsichtiger formuliert als die vorangehenden Teile.

Neoliberalismus - Der Menschen ebenso heimliche wie globale Versklavung Band 2

Zur Kritik an neoliberal-kapitalistischer Ideologie und Praxis

Author: Richard A. Huthmacher

Publisher: edition winterwork

ISBN: 396014301X

Category: Political Science

Page: 244

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Im Alltag bleibt „der Neoliberalismus“ häufig unsichtbar; sowohl Umfang und Ausmaß des neoliberalen Herrschaftssystems als auch dessen konkrete gesellschaftliche Auswirkungen sind, oft jedenfalls, nur schwer einschätzbar. Systemerhaltende Macht ist in neoliberalen Systemen meist nicht (offen) repressiv, sondern seduktiv organisiert, sie verführt: dazu, sich einzufügen und unterzuordnen, ohne dass vorhandene repressive Strukturen dem je Betroffenen überhaupt bewusst würden. Auch manifestiert sich neoliberale Herrschaft nicht mehr (nur) in Strafe und/oder deren Androhung; der Einzelne wird vielmehr zur Ware, die sich (und ihren Warenwert, systemimmanent somit ihren wahren Wert) selbst kontrolliert, selbst vermarket und sich dadurch wohl oder übel zum bloßen Objekt degradiert. Diese ebenso sublime wie effiziente Machtarchitektur, die den Neoliberalismus kennzeichnet, wurde erst durch die Optionen der Mind Kontrol möglich; was in machiavellistisch-feudalen Konzepten noch Teil einer Gesamtstruktur war, entwickelte sich zum allumfassenden neo-liberalen Herrschaftsprinzip. So manifestiert sich neoliberale Macht als eine Art soft power, als Konzept, den anderen, möglichst subtil, derart zu beeinflussen, dass er will, was man selbst will, ohne dass er merkt, dass es eigentlich nicht das ist, was er will. Deceptio dolusque suprema lex: Tarnen und Täuschen, Grundprinzipien des Neoliberalismus ́! In summa erweisen sich neoliberale Wirtschafts-Theorien als ganz und gar interessengesteuert und werden dann (und nur dann) propagiert und realisiert, wenn sie den Belangen neoliberaler Profiteure zupass kommen. Divide et impera: Nach dieser Maxime versucht der Neoliberalismus, die Gesellschaft in Gruppen mit antagonistischen Interessen zu spalten; der eigentliche, substantielle Konflikt der zwischen arm und reich wird wohlweislich nicht thematisiert. Nur was den Interessen des entfesselten Kapitalismus ́ neoliberaler Prägung nutzt hat eine Existenzberechtigung; wer Probleme hat, wer erfolglos, wer arm und krank ist trägt selber schuld: Er denkt falsch, handelt falsch, lebt falsch. Deshalb marschiert der neoliberale Mensch im Gleichschritt, passt sich an, ist jederzeit und überall widerspruchslos einsetzbar sorgten in der Antike noch Sklaventreiber für eine maximale Ausbeutung der Unfreien, versklaven sich die des neoliberalen Zeitalters selbst. Und, mehr und schlimmer noch: Der Neoliberalismus mordet. 100.000 Menschen am Tag, fast 40.000.000 im Jahr sterben allein an Hunger oder dessen (unmittelbaren) Folgen; von den Toten neoliberaler Kriege ganz zu schweigen. Der Neoliberalismus ein System organisierter Verantwortungslosigkeit. Das, allein aus Gründen des Profits, die Lebensgrundlagen unsere Erde und die der Menschheit zerstört. Derart wird der Neoliberalismus zu einer Art „Hausphilosophie“ für die Reichen und Mächtigen dieser Welt, ist Ursache der Krankheit, als deren Therapie sie, die Herrschenden, ihn wider besseres Wissen propagieren. “ ́There ́s class warfare, all right ́, Mr. Buffett said, ́but it ́s my class, the rich class, that ́s making war, and we ́re winning. ́“

Der Weg zur Prosperität

Author: Stephan Schulmeister

Publisher: Ecowin

ISBN: 3711052150

Category: Political Science

Page: 480

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Von der Vollbeschäftigung in die Krise – und wieder heraus Seit 45 Jahren nehmen in Europa Arbeitslosigkeit und prekäre Beschäftigung zu. Der Sozialstaat wurde geschwächt, Millionen Menschen leben in Armut. Immer mehr erhoffen sich soziale Wärme in der nationalen Volksgemeinschaft oder flüchten sich in populistische Weltbilder. Doch was löste die Finanzkrise aus und weshalb wird sie durch neoliberale Empfehlungen nur noch verschärft? Wie prägt eine Ideologie, nach der nur die Konkurrenz das ökonomisch Beste ermöglicht, unser Zusammenleben? Welche Alternativen gibt es? Verständlich und detailliert erklärt Stephan Schulmeister in Der Weg zur Prosperität die vorherrschende neoliberale Wirtschaftstheorie und benennt die Ursachen für den beständigen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Niedergang Europas. - Was können wir aus der unterschiedlichen Beurteilung der Krise in Griechenland lernen? - Wie unterscheiden sich Keynesianismus und Neoliberalismus in ihrem Blick auf Wirtschaft, Märkte und Menschen? - Wie konnte der europäische Wohlstand gelingen und was gefährdet ihn heute? - Auf Basis welcher Theorien entstand die Eurozone? Ist sie stabil? - Wie radikal haben neoliberale Grundwerte unser politisches und gesellschaftliches Leben verändert? Warum wir den Finanzkapitalismus überwinden müssen Stephan Schulmeister, einer der bekanntesten Ökonomen Österreichs, erklärt in seinem Buch den "marktreligiösen" Charakter der neoliberalen Theorien. Er kritisiert den Neoliberalismus als Ideologie im Interesse des Finanzkapitals. In dieser Form des Kapitalismus werden keine realen Werte produziert, sondern nur noch versucht, Geldwerte zu vermehren. Die Realwirtschaft benötigte noch gutverdienende Menschen, die die Produkte kaufen können. In der neoliberalistischen Weltordnung erscheint der Arbeiter nur noch als Kostenfaktor, den es zu senken gilt. Dies führt zu einem Teufelskreis aus zunehmender Arbeitslosigkeit, Staatsschulden und Sozialabbau. Doch "Am Ende einer Sackgasse muss man neue Wege suchen." Der Ökonom Stephan Schulmeister rechnet nicht nur mit dem Neoliberalismus ab – er hat die Navigationskarte für den Weg aus der Finanzkrise entworfen!

Die neue Ordnung auf dem alten Kontinent

Eine Geschichte des neoliberalen Europa

Author: Philipp Ther

Publisher: Suhrkamp Verlag

ISBN: 3518738682

Category: History

Page: 447

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Als im November 1989 die Mauer fiel, begann ein Großexperiment kontinentalen Ausmaßes: Die ehemaligen Staaten des »Ostblocks« wurden binnen kurzer Zeit auf eine neoliberale Ordnung getrimmt und dem Regime der Privatisierung und Liberalisierung unterworfen. Diese Transformation brachte Gewinner und Verlierer hervor: Russland glitt in ein wirtschaftliches Chaos ab, auf dem Präsident Putin sein autoritäres Regime begründete, Länder wie Polen, Tschechien oder Ungarn erholten sich und sind heute Mitglieder der EU. Während Warschau und andere Hauptstädte sich zu Boomtowns entwickelten, verarmten ländliche Regionen. In seinem »elektrisierenden Buch« (Jens Bisky, SZ) legt Philipp Ther eine umfassende zeithistorische Analyse der neuen Ordnung auf dem alten Kontinent vor – und zwar erstmals in gesamteuropäischer Perspektive. Er räumt mit einigen Mythen rund um »1989« auf und präsentiert eine erste Bilanz der neoliberalen Ordnung.

Der neoliberale Staat. Theorie, Kritik und Frage der aktuellen Relevanz

Zur Rolle des Staates und seiner Gesellschaft im Neoliberalismus am Beispiel der Theorien Friedrich A. von Hayeks

Author: Carmen Puchinger

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3656654204

Category: Political Science

Page: 20

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Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Allgemeines und Vergleiche, Note: 1,0, Universität Hamburg, Veranstaltung: Grundkurs Einführung in die Politikwissenschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: Der aktuell vorherrschende Neoliberalismus ist nicht nur bloße Wirtschaftsordnung. Er ist eine politische Theorie, welche Rolle des Staates und seiner Gesellschaft klar definiert und damit einer politikwissenschaftlichen Analyse mehr als würdig ist. Intention der vorliegenden Arbeit ist es, auch unter Betracht der aktuellen Relevanz des Phänomens Neoliberalismus, aufzuzeigen, dass dieser sehr viel mehr ist als eine ökonomische Theorie. Ziel eben dieser Analyse ist es, die neoliberale Konzeption am Beispiel der Theorien Friedrich A. von Hayeks aufzuzeigen, diese hinreichend, sowohl aufgrund inhärenter Paradoxien als auch anhand aus einer solchen Konzeption resultierender Konsequenzen für Staat und Gesellschaft auf verschiedenen Ebenen zu kritisieren und abschließend eine Einordnung zur aktuellen Relevanz des Neoliberalismus vorzunehmen. Außerdem soll sich dem Leser durch Lektüre der Analyse Hayeks Konzeption ein klarer definiertes, wenn auch simultan breiteres, da interdisziplinäreres, Verständnis von Neoliberalismus auftun. Die vorliegende Hausarbeit untersucht die Rolle des Staates und seiner Gesellschaft im Neoliberalismus. Als exemplarische neoliberale Theorie wird hierfür jene des Hauptvertreters dieser Strömung, Friedrich August von Hayek herangezogen. Zunächst wird eine Definition des sonst diffusen Begriffes "Neoliberalismus" sowie eine Erklärung warum die Wahl unter einer Vielzahl von Theoretikern dieser Strömung auf Hayek fiel gegeben, folgend wird das Werk des Theoretikers in verschiedenen Schritten präsentiert. Die hayeksche Staats- und Gesellschaftstheorie wird dabei in aufeinanderaufbauenden Schritten aufgezeigt: 1. Der Epistemologischer Ansatz der Begrenztheit individuellen Wissens. 2. Die Theorie der kulturellen Evolution. 3. Die Bedeutung von Markt, Wettbewerb und Preisen in der hayekschen Konzeption. 4. Die spontane Ordnungstheorie. 5. Die politischen Ideale Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit und zuletzt die Rolle des Staates in der neoliberalen Konzeption Hayeks. Nach Präsentation der hayekschen Staats- und Gesellschaftstheorie erfolgt die Kritik an eben dieser auf 2 Ebenen: Zum Einen verweist die vorliegende Hausarbeit auf inhärente Paradoxien, zum Anderen sollen kritisch die Konsequenzen für Staat und Gesellschaft aus der neoliberalen Konzeption aufzeigt werden. Im abschließenden Fazit erfolgt ein Resumee sowie ein Ausblick auf die aktuelle Relevanz des Neoliberalismus.

Systemkrank

Der ganz normale Wahnsinn

Author: Malte Albert

Publisher: BoD – Books on Demand

ISBN: 3748161581

Category: Social Science

Page: 472

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Das ambitionierte Zeitalter der Aufklärung verklang rasch. An seine Stelle trat eine bis heute andauernde Epoche der Gegenaufklärung. Während die Mündigkeit der Menschen schrittweise verfiel, wurde der bürgerliche Wunsch nach Mitbestimmung durch den Wunsch »mitzuverdienen« verdrängt. Nach vielen Jahrzehnten kapitalistischer Gebete öffnen wir nunmehr die Augen in einer wohlgenährten, hochtechnisierten, doch zugleich entmachteten, entpolitisierten und desozialisierten Gesellschaft. Der Neoliberalismus, die schlagkräftigste Ideologie der Geschichte, hält uns fest in seinen Fängen, und seine Griffkraft wächst... Um diesen schleichenden Prozess zu verstehen, wagen wir uns an den Versuch seiner Aufarbeitung. Wie konnten wir in eine solch bizarre Situation geraten? Begeben wir uns auf eine spannende Expedition durch die spektakuläre Welt unserer Wirtschafts- und Finanzordnung sowie ihrer Marketingabteilung, der repräsentativen Demokratie. Und riskieren wir einen kritischen, lehrreichen Blick in die systemkranke Seele unserer Gesellschaft.



Wild Wild Web

Was uns die Geschichte des Wilden Westens über die Zukunft der digitalen Gesellschaft lehrt

Author: Tim Cole

Publisher: Vahlen

ISBN: 3800657899

Category: Business & Economics

Page: 226

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Wollen wir wirklich im digitalen Wilden Westen leben? Was hat der Wilde Westen mit dem World Wide Web zu tun? Eine ganze Menge: Damals wie heute brachen die Menschen in eine neue, unbekannte Welt auf, in der es zwar kein Recht und Gesetz gab, aber dafür ungeahnte Möglichkeiten. Und damals wie heute begleiten Auswüchse und Missstände den Weg: Revolverhelden und Postkutschenräuber damals, geldgeile Datenmonopole heute. GAFA – Google, Amazon, Facebook und Apple – besitzen eine Macht, von der die „Räuberbarone“ von Standard Oil, AT&T oder den großen Eisenbahnkonzernen am Ausgang des 19. Jahrhunderts nur träumen konnten. Aber es war auch die Zeit der „Trust Busters“, der Antimonopol- und Arbeitsschutzgesetze, denn auf das „Blattgold-Zeitalter“ der Räuberbarone folgte in Amerika die „Progressive Era“ – ein halbes Jahrhundert, das von sozialem Fortschritt geprägt war. Was wir heute brauchen, ist eine neue, eine digitale Progressive Era. Wir müssen für alle verbindliche Spielregeln aufstellen und dafür sorgen, dass sie auch eingehalten werden – und dazu gehören gerade die großen Internet-Konzerne. Wir brauchen neue soziale Umgangsformen und einen neuen Sozialkontrakt, die auf die Möglichkeiten und Bedürfnisse des Digitalzeitalters angepasst sind. Und wir brauchen eine „Digitale Ethik“ – einen neuen moralischen Kompass, der unser Handeln und Denken über das, was machbar und wünschenswert ist, bestimmt. „Indem er Parallelen zieht zwischen der Zeit des amerikanischen Aufbruchs und der nicht weniger aufregenden Zeit des digitalen Umbruchs, leistet Tim Cole einen wichtigen Dienst. Er warnt uns nämlich davor, die Fehler der Vergangenheit zu wiederholen, und fordert uns stattdessen auf, Lehren zu ziehen aus der Zeit des Wilden Westens für die Zukunft der digitalen Gesellschaft.“ Dr. Winfried Felser, NetSkill Solutions GmbH

Homo Deus

Eine Geschichte von Morgen

Author: Yuval Noah Harari

Publisher: C.H.Beck

ISBN: 3406704026

Category: Social Science

Page: 576

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In seinem Kultbuch „Eine kurze Geschichte der Menschheit“ erklärte Yuval Noah Harari, wie unsere Spezies die Erde erobern konnte. In „Homo Deus“ stößt er vor in eine noch verborgene Welt: die Zukunft. Was wird mit uns und unserem Planeten passieren, wenn die neuen Technologien dem Menschen gottgleiche Fähigkeiten verleihen – schöpferische wie zerstörerische – und das Leben selbst auf eine völlig neue Stufe der Evolution heben? Wie wird es dem Homo Sapiens ergehen, wenn er einen technikverstärkten Homo Deus erschafft, der sich vom heutigen Menschen deutlicher unterscheidet als dieser vom Neandertaler? Was bleibt von uns und der modernen Religion des Humanismus, wenn wir Maschinen konstruieren, die alles besser können als wir? In unserer Gier nach Gesundheit, Glück und Macht könnten wir uns ganz allmählich so weit verändern, bis wir schließlich keine Menschen mehr sind.



Der Staat des Neoliberalismus

Author: Thomas Biebricher

Publisher: Nomos Verlagsgesellschaft

ISBN: 9783848732562

Category:

Page: 285

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Neoliberalismus und Staat sind ziemlich beste Feinde, denn obwohl immer wieder behauptet wird, das neoliberale Vorstellungsvermogen bezuglich des Staates erschopfe sich in der Forderung nach dessen Radikalruckbau, zeigt ein Blick auf die Theoretiker des Neoliberalismus, dass sie bei aller grundsatzlichen Staatskritik weitaus differenziertere Vorstellungen zu dessen Umstrukturierung sowie den Moglichkeiten und Grenzen seines legitimen Handelns vertreten. Fur Denker wie Friedrich August Hayek oder die deutschen Ordoliberalen ist der Staat ein standiger Gefahrenherd, doch ohne ihn kann eine neoliberale Marktgesellschaft weder geschaffen werden noch bestehen bleiben. Und auch in der Praxis des 'real existierenden Neoliberalismus' ist die Transformation von Staatlichkeit, die nicht zuletzt von gewahlten und nicht gewahlten staatlichen Akteuren vorangetrieben wird, nur unzureichend als Ruckzug und Abbau charakterisiert. Vielmehr handelt es sich um einen vielschichtigen Umbau des Staates im Zeichen von New Public Management, Standortwettbewerb und permanenter Austeritat - und dies gilt nicht nur fur die nationalstaatliche, sondern auch fur die substaatliche und supranationale Ebene. Markte mogen im Zentrum des Neoliberalismus stehen, doch fur eine kritische Analyse neoliberaler Theorie und Praxis bezeichnet der Staat den neuralgischen Punkt. Der Sammelband soll einen Beitrag zu einer solchen Analyse leisten. Mit Beitragen von: Mark Bevir, Bob Jessop, Kim McKee, Jamie Peck, Raymond Plant, Ralf Ptak, Birgit Sauer, Loic Wacquant, Jens Wissel und Reinhard Zintl.

Geschichte des Kapitalismus

Author: Jürgen Kocka

Publisher: C.H.Beck

ISBN: 3406654932

Category: Business & Economics

Page: 144

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Seit dem Ausbruch der Finanzkrise 2008 ist der «Kapitalismus» wieder in der Kritik. Bis dahin schien er nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und damit der «Systemalternative» gleichsam das letzte Wort der Geschichte und allen anderen Wirtschaftsformen überlegen zu sein. Doch die Verwerfungen der Finanzkrise mit ihren unabsehbaren Folgen werfen die scheinbar obsolet gewordene Frage nach den Leistungen und Lasten, den Widersprüchen und Entwicklungspotentialen des «Kapitalismus» wieder neu auf. Jürgen Kocka, auch international einer der führenden Experten für das Thema, bietet mit diesem Band eine umfassende Einführung in die historische Entstehung und Ausdehnung des Kapitalismus seit der frühen Neuzeit sowie seine globale Ausbreitung seit dem 19. und 20. Jahrhundert. Er betrachtet aber nicht nur die Prozesse von Handel und Industrialisierung, sondern zugleich die nachhaltigen Veränderungen der Arbeits- und Lebenswelten. So ist seine Einführung ein souveräner historischer Überblick und zugleich eine kritische Bestandsaufnahme jenes ökonomischen Regimes, das heute bis in den letzten Winkel des Planeten unser Handeln mitbestimmt.

Gescheiterte Globalisierung

Ungleichheit, Geld und die Renaissance des Staates

Author: Heiner Flassbeck,Paul Steinhardt

Publisher: Suhrkamp Verlag

ISBN: 3518757989

Category: Political Science

Page: 410

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Die Globalisierung war eine wunderbare Idee. Nachdem die politische Spaltung in Ost und West überwunden war, schien der friedlichen Kooperation aller Menschen nichts mehr im Wege zu stehen. Würde man nur alle Hürden aus dem Weg räumen, so die liberale Vorstellung, bildete sich eine spontane Ordnung, die den Traum vom freien und wohlhabenden Erdenbürger wahr werden ließe. Doch nach der großen Krise, nach Trump und Brexit ist das Projekt gescheitert. Die liberale Wirtschaftstheorie ist prinzipiell ungeeignet, die Dynamik einer Marktwirtschaft zu verstehen und valide politische Empfehlungen zu geben. Weder für die globale Kooperation der Nationen noch für die angemessene nationale Politik gibt es heute ein tragfähiges Konzept. Die Autoren zeigen, wie man das auf der Basis einer modernen Wirtschaftstheorie schafft.

Konkret

Author: N.A

Publisher: N.A

ISBN: N.A

Category: Germany (West)

Page: N.A

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Ich hasse dieses Internet. Ein nützlicher Roman

Author: Jarett Kobek

Publisher: S. Fischer Verlag

ISBN: 3104903190

Category: Fiction

Page: 368

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Zeitgeist ist sein zweiter Name: Mit rasender Energie erzählt Jarett Kobek in seinem Roman, was das Internet mit uns macht. San Francisco: Eine Gruppe von Freunden kollidiert hart mit der digitalen Gegenwart. Adeline hat nach einer unbedachten Äußerung zu Beyoncé und Rihanna einen Shitstorm am Hals, und Ellen findet sich nackt im Netz. Die Kampfzone hat sich verschoben, und wir selbst haben die Munition geliefert: Warum geben wir unsere Daten her? Machen Apple und Google zu den mächtigsten Playern der Welt? Hier ist sie endlich: Eine »raue Tirade zu Politik und Kultur, ein Aufschrei zu Macht und Gewalt in unserer globalisierten Welt« (New York Times). Für alle, die Dave Eggers ›Circle‹ und Michel Houellebecqs ›Unterwerfung‹ geliebt haben – plus eine Prise Wahnsinn obendrauf.