Retail Branding und Integriertes Handelsmarketing

Eine verhaltenswissenschaftliche und wettbewerbsstrategische Analyse

Author: Dirk Morschett

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 3322814149

Category: Business & Economics

Page: 553

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Dirk Morschett entwickelt ein umfassendes Wirkungsmodell, das Einflussfaktoren auf den Markenwert eines Handelsunternehmens sowie den Einfluss der Marke auf das Kaufverhalten der Konsumenten analysiert.

Retail Branding

Empirische branchenvergleichende Analyse aus konsumentenorientierter Sichtweise

Author: Philipp Eisele

Publisher: diplom.de

ISBN: 3836601370

Category: Business & Economics

Page: 86

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Inhaltsangabe:Einleitung: Die aktuelle Marktsituation des Handels in Deutschland ist durch stagnierende Umsätze, zunehmende Marktsättigung und einen drastischen Verdrängungswettbewerb charakterisiert. Aus diesen Entwicklungen resultieren Konzentrationstendenzen sowie eine wachsenden Bedeutung der Internationalisierung der Absatzmärkte. Als Paradebeispiel ist der Lebensmitteleinzelhandel zu nennen. So stieg der Marktanteil der zehn größten Unternehmen in Deutschland von 45% im Jahre 1990 auf 84% Ende 2002. Tengelmann, Rewe, Aldi und Lidl konnten zudem Auslandsumsatzanteile von über 30% verzeichnen. Die geschilderten Entwicklungen fordern und fördern ein eigenständiges operatives und strategisches Handelsmarketing. Einerseits wird die Differenzierung von der Konkurrenz zur Voraussetzung, um im Wettbewerb zu bestehen, denn der herrschende Preiswettbewerb sowie austauschbare Leistungsangebote führen zu einem Profilierungsdefizit. Andererseits ermöglichen die finanziellen, technischen und personellen Ressourcen der Marktführer den Einsatz aller notwendigen Marketinginstrumente. Die Markenpolitik hat in diesem Zusammenhang eine wesentliche Erweiterung erfahren. Als Marken werden nicht länger nur die Produkte der Hersteller verstanden, sondern darüber hinaus auch die Verkaufsstellen des Handels. Retail Branding ist eine Strategie, welche das Markenkonzept auf den Handel überträgt und somit „die Markenpolitik eines Einzelhandelsunternehmens auf der Ebene seiner Verkaufsstellen“. In Folge dessen gewinnt der Handel auch in seiner Beziehung zur Industrie an Macht und emanzipiert sich vom Herstellermarketing. Ein Ziel des Handels ist hierbei die Schaffung einer prägnanten Markenpersönlichkeit und daraus resultierend eine Identifikation des Konsumenten mit der Verkaufsstelle. Damit schließt sich der Kreis zur Ursprungsform der Marke auf Verkaufsstellenebene, dem sog. „Tante Emma“-Laden, denn „Tante Emma” war einmalig und folglich unterschied sich ihr Laden, geprägt durch ihre Persönlichkeit, von allen anderen. Natürlich kann der „Tante Emma“-Laden nur als eine stark vereinfachende Metapher für das Markenphänomen im Handel dienen. Diese verdeutlicht jedoch, dass der Konsument und dessen Haltung zum Handelsunternehmen auch heute im Mittelpunkt der Überlegungen stehen muss, um eine leistungsfähige Retail Brand aufzubauen, d.h. die Verkaufsstelle als Marke zu profilieren. Basierend auf der Erkenntnis, dass Retail Branding der Schlüssel zum Konsumenten sein [...]

Retail Branding - Der Handel als Marke

Author: Justin Lemmens

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638718956

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Page: 84

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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung, Social Media, Note: 1,3, Universitat des Saarlandes (Institut fur Handel und internationales Marketing), Veranstaltung: Neuere Entwicklungen im Handelsmarketing, Sprache: Deutsch, Abstract: Handelslandschaft Deutschlands. Tante Emma," einzigartig. Einkaufsstatte. Die Kunden dachten bei ihrem Tante Emma" Laden an die Person, die dahinter stand. Somit entstand eine personliche Bindung zur Einkaufsstatte. Derartige Geschafte konnen als erste Entwicklungsstufe einer Marke im Handel charakterisiert werden. Als die ersten SB-Geschafte offneten und die Menschen anfingen diese, meist nicht im Ortskern liegenden, Einkaufsstatten zu nutzen, verschwanden immer mehr der alten, fruher omniprasenten, Tante Emma" Laden. 1970 gab es in Deutschland 41.150 solcher Geschafte, 1998 nur noch 10.420 und jahrlich verschwinden zwischen 500 und 1.000 weitere. Im Vergleich fuhrten die SB-Geschafte viel mehr abgepackte Waren und, nachdem es keine Bedienung gab, wuchs die Bedeutung der Produkt- Konsument-Kommunikation. Die Folge waren Markenartikel mit festen Produkteigenschaften. Die Handler verloren ihre Unverwechselbarkeit und wurden austauschbar. Eine Differenzierung bestand bestenfalls im Sortiment. Den Kunden wurde wichtig, dass sie die gewunschten Markenartikel erhielten, wo, war ihnen gleichgultig. Die Handler verloren damit einen grossen Teil ihrer Markenfuhrerschaft, und damit auch der Marketingfuhrerschaft an die Hersteller von Konsumgutern." Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken fuhrten viele Handelsunternehmen sog. Handelsmarken ein. Diese runden meist das Sortiment preislich nach unten ab und sorgen, in den Augen der Verbraucher, in einem gewissen Mass, wieder fur eine Profilierung. Es ist allerdings haufig der Fall, dass es die meisten Markenartikel uberall gibt und die Handelsmarken verschiedener Handler sich stark ahneln. Also muss ein anderer Weg beschritten w

Eigenmarkenpolitik als Instrument des Retail Branding

Dargestellt am deutschen Lebensmitteleinzelhandel

Author: Karsten Kremer

Publisher: diplom.de

ISBN: 3832440623

Category: Business & Economics

Page: 132

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Inhaltsangabe:Einleitung: Neben der Kommunikationspolitik wird insbesondere der Eigenmarkenpolitik eine Händlermarken bildende Wirkung zugeschrieben. Im Rahmen dieser Arbeit wird die Eigenmarkenpolitik bei fünf der erfolgreichsten deutschen Lebensmitteleinzelhändler untersucht. Ziel der Untersuchung ist es, herauszufinden, inwieweit die Eigenmarkenkonzepte von Aldi, Lidl, Kaufland, Edeka und Rewe geeignet sind, das Retail Branding, d.h. eine Profilierung gegenüber dem Kunden, zu unterstützen. Auf das Konzept der Eigenmarkenpolitik sowie die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Retail Branding wird ausführlich und aktuell eingegangen. Kernstück dieser Arbeit ist die detaillierte Auswertung und Interpretation einer umfassenden Kundenbefragung zur Wahrnehmung der absatzpolitischen Umsetzung der Eigenmarkenpolitik. Diese wird jeweils mit der zuvor am POS beobachteten Soll-Positionierung verglichen. Durch diese Vorgehensweise werden die Stärken und Schwächen der einzelnen LEH ́ler sichtbar. Die Studie beinhaltet ebenso detaillierte Angaben zu Preis-, Sortiments- und Kommunikationspolitik der untersuchten Händler. So werden u.a. die Sortimentsschwerpunkte der einzelnen Eigenmarkenranges analysiert und die Frage der Preisführerschaft anhand von Warenkorbvergleichen beleuchtet. Auf Basis der aktuellen wissenschaftlichen Handelsliteratur sowie der Ergebnisse des umfassenden empirischen Teils der Arbeit werden letztendlich praktisch verwertbare Erkenntnisse zur Profilierung mittels der Eigenmarken verständlich hergeleitet. Diese Diplomarbeit ist aufgrund ihres sehr aktuellen Themas somit von Nutzen für eine Reihe von Interessengruppen. Für die untersuchten Unternehmen beinhaltet sie viele wichtige Informationen über die Wahrnehmung ihrer Eigenmarkenpolitik auf der Kundenseite. Selbstständigen Händlern kann sie als Entscheidungshilfe für die Aufnahme von Eigenmarken zum Zwecke der Profilierung dienen. Herstellern und Lieferanten kann sie zusätzliche Ansatzpunkte bezüglich der Entwicklung des Eigenmarkengeschäftes geben. Interessierten Verbrauchern gibt sie Aufschluss über Hintergründe, mögliche zukünftige Trends sowie Vor- und Nachteile der zunehmenden Ausweitung der Eigenmarken. Studenten, die an eine Karriere im Handel denken, versorgt diese Arbeit mit wertvollen Hintergrundinformationen über die Positionierung und die Vorgehensweise potentieller [...]

Retail Branding - Konzept und Beispiele

Author: Tobias Lorenz

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638742016

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Page: 56

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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung, Social Media, Note: 1,3, Hochschule fur Angewandte Wissenschaften Neu-Ulm; fruher Fachhochschule Neu-Ulm, Veranstaltung: Merketingseminar, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Retail Branding - Der Handel als Marke, Abstract: Die Landschaft im heutigen Einzelhandel zeigt sich als ausserst vielfaltig. Dem Konsumenten erstreckt sich eine gar unerschopfliche Auswahlmoglichkeit an Einkaufstatten und ein gewaltiges Warenangebot jeder Couleur. Hierbei hat der Kunde nicht nur die Auswahl zwischen den einzelnen Ladengeschaften und den klassischen Betriebstypen wie Fachgeschafte, Discounter etc. sondern in jungerer Zeit auch ausgepragte Einkaufsmoglichkeiten uber die neuen Medien wie beispielsweise das Internet. Die damit einhergehende Transparenz des Marktes und ohnehin schon ausgepragte, weiter wachsende Konkurrenz sowie stagnierende Markte zwingen Handler heute dazu, sich klar von den Wettbewerbern abzuheben. Dem Kunden muss ein Mehrwert fur seinen Einkauf geboten und den Einkaufsstatten ein unverwechselbarer Marktauftritt verliehen werden. Zur klaren Positionierung dient hier das Instrumentarium Retail Branding. Retail Branding betrachtet die Markenpolitik eines Einzelhandelsunternehmens auf der Ebene seiner Verkaufsstellen. Eine Handlermarke (Retail Brand) bezeichnet eine Verkaufsstelle eines Handelsunternehmens, die mit einem Markenzeichen versehen ist, oder Gruppe von Verkaufsstellen eines Handelsunternehmen, die mit einem einheitlichen Markenzeichen versehen sind." Mit Marke ist hier also nicht ein Produkt, sondern der Handel selbst gemeint. Dabei zeigt sich, dass gerade Handler mit einer starken Retail Brand durchweg hohere Wachstumschancen und Umsatzrenditen aufweisen und im Wettbewerb weniger anfallig sind. H&M, IKEA, Aldi oder Media Markt sind hier adaquate Beispiele, die zeigen, wie es geht. Jeder Verbrauche

Multisensuale Gestaltung der Ladenatmosphäre zur Profilierung von Store Brands

Ein theoriegeleitetes, experimentelles Design zum Shopperverhalten

Author: Jenny Müller

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 3834936464

Category: Business & Economics

Page: 368

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​Im Fokus der Arbeit steht die zunehmende Verdrängung des stationären Einzelhandels durch das Internet und die Frage, wie sich physische Geschäfte hiergegen zur Wehr setzen können. Ein Ansatzpunkt ist hierfür die Schaffung eines Einkaufserlebnisses, das alle Sinne anspricht und zudem noch mit der Marke des Shops im Einklang steht. Gerade eine markenadäquate Umsetzung der Ladengestaltung gerät bei der Schaffung von Einkaufser-lebnissen oft ins Hintertreffen. In der Empirie der Arbeit wird ein theoriegeleitetes Experiment zur Optimierung von Ladenatmosphäre im stationären Textileinzelhandel durchgeführt. Die Arbeit konzentriert sich auf die Stimuli Musik, Duft und Farben: Ihre Wirkung hinsichtlich Markenwahrnehmung, Käuferverhalten und Umsatz wird in den Geschäftsräumen einer Damenbekleidungskette untersucht.

Multi-Channel-Retailing

Verhaltenswissenschaftliche Analyse der Wirkung von Mehrkanalsystemen im Handel

Author: Hanna Schramm-Klein

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 3322814637

Category: Business & Economics

Page: 402

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Hanna Schramm-Klein analysiert die Wirkungen von Multi-Channel-Systemen auf das individuelle Konsumentenverhalten und zeigt, dass Multi-Channel-Systeme bei Betonung von Ähnlichkeit und Konsistenz in der Ausgestaltung als Strategie zur Steigerung des "Share of Customer" eingesetzt werden können.

Nachhaltigkeit im Handel: Ein neuer Ansatz zur Profilierung von Handelsunternehmen

Author: Maike Drk

Publisher: Diplomica Verlag

ISBN: 3842889771

Category: Business & Economics

Page: 124

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Neben stagnierenden Umsätzen, hohem Verdrängungswettbewerb und multioptionalen Konsumenten hält die nachhaltige Entwicklung in den Handel Einzug. Handelsunternehmen werden infolge globaler Probleme und vermehrter Skandale zur nachhaltigen Wirtschaftsweise getrieben. Die verstärkte Nachfrage von Produkten, die vertrauenswürdige Merkmale aufweisen, hat Nachhaltigkeit zum neuen Kaufkriterium werden lassen. Allerdings stellt sich Nachhaltigkeit im Handel wegen komplexer Zulieferstrukturen und unmittelbarem Kundenkontakt als besonders herausfordernd und riskant dar. Es besteht die Gefahr des Greenwashings bezichtigt zu werden und ein irreparables Negativ-Image hervorzurufen. Wenn Nachhaltigkeit jedoch glaubwürdig, transparent und umfassend auf Basis von strategischer Verankerung (Adaption von Vision, Mission, Zielen und Strategien) umgesetzt wird, stellt sie einen vielfältigen Ansatz zur marktorientierten Profilierung sowie zur Realisierung von prozessbasierten Kosten- und Effizienzvorteilen dar. Nachhaltigkeit lässt sich nicht nur mit zukunftsfähigen Handelsstrategien kombinieren, sondern vereint auch aktuelle Konsumtrends (Gesundheit/Wellness, Fair Trade, Convenience und Bio/Öko-Orientierung) in sich. Im Rahmen dieses Buches werden zwei Nachhaltigkeitsstrategie-Typologien im Hinblick auf aktuelle Branchenherausforderungen vorgestellt. Darüber hinaus wird ein Ansatz zur strategischen Verankerung im Handel präsentiert.

Efficient Consumer Response

Strategische Bedeutung und organisatorische Implikationen absatzorientierter ECR-Kooperationen

Author: Lars Moritz Lammers

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 3834943320

Category: Business & Economics

Page: 215

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​Herausarbeitung der strategischen Bedeutung absatzgerichteter ECR-Kooperation sowie Entwicklung theoretisch-konzeptioneller Ansatzpunkte zur strukturellen und phasenspezifischen Gestaltung eines herstellergerichteten ECR-Beziehungsmanagements, um vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen und der beziehungsinhärenten Konflikte Gestaltungshinweise zu entwickeln, wie strategische Zielsetzungen im Rahmen von ECR-Partnerschaften realisiert werden können.

Eigenmarkenpolitik als Instrument der Zielgruppenerweiterung in der Textilbranche. Wie kann man sich mit Eigenmarken in der Branche von Wettbewerb differenzieren?

Author: Laura-Marena Meininger

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3668475423

Category: Business & Economics

Page: 19

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Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung, Social Media, Note: 1,7, Private Fachhochschule Göttingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Den Mittelpunkt der vorliegenden Arbeit bildet die Frage nach dem Einfluss der wachsenden Eigenmarkenpolitik auf den Textilmarkt und deren Auswirkungen auf die Zielgruppe. Wie kann man sich mit Eigenmarken in der Branche von Wettbewerb differenzieren? Die Schlussfolgerungen dieser Untersuchung sollen Wirkungszusammenhänge beleuchten und Prognosen hinsichtlich zukünftiger Tendenzen erlauben. Das reale BIP wuchs in Deutschland seit 1991 um 1,6 % pro Jahr, die Umsätze im Einzelhandel waren dagegen im Jahresdurchschnitt rückläufig. Dementsprechend ist der Anteil des Einzelhandels am gesamten privaten Konsum von 40 % aus 1992 auf heute nur noch 30 % zurückgegangen. Im gleichen Zeitraum halbierte sich die Umsatzrendite, die mittlerweile unter einem Prozent liegt. Aus dieser Wirtschaftslage zeichnen sich die heutigen Konjunkturschwächen, Zukunftsängste und ein Einkommensrückgang der Verbraucher ab. Ebenfalls die Schnelllebigkeit von Trends, der Kaufkraftverlust, sowie anhaltende Nachfrageschwankungen auf gesättigten Märkten, machen es immer schwieriger Stabilität im Bekleidungseinzelhandel zu garantieren. Die Einfachheit der Vergleichbarkeit von Produkten, Preisen und Geschäften, die zunehmende Zeitknappheit der Konsumenten und die steigende Angebotsvielfalt ergeben eine Vielzahl von Trends und das Verhalten der Konsumenten ist weniger vorhersehbar. Die zunehmende Ausdehnung von Herstellermarken auf den Handel verringert die Loyalität der Konsumenten an die favorisierten Einkaufsstätten. Die Konsumenten legen zusätzlich verstärkten Wert auf Individualität, welches die Zielgruppe nicht mehr an den Händler, durch die Herstellermarken, bindet. Nach den Darwin’schen Regeln haben Produkte oder Betriebsformen ohne ausreichende Differenzierung keine Existenzberechtigung. Ziel dieser Arbeit ist eine Untersuchung der derzeitigen Eigenmarkenpolitik im Hinblick auf die Differenzierungsstrategie des Marktes, um die Zielgruppe zu erweitern und die Stellung in der Branche zusichern. Darüber hinaus sollen die im ersten Abschnitt ausformulierten Fragen hinsichtlich der Differenzierung geklärt werden. In Verbindung soll die voranschreitende Marktsegmentierung für die Zielgruppe herausgearbeitet werden, die wiederum einen bedeutenden Einfluss auf die Markenbindung der Verbraucher hat.

Der Einfluss von Retail Brands auf das Kaufverhalten

Empirische Arbeit am Beispiel von Rewe und Aldi Süd

Author: Elena Boguslavski

Publisher: diplom.de

ISBN: 3842812876

Category: Business & Economics

Page: 87

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Inhaltsangabe:Einleitung: Ausgangssituation: Die heutige Situation im Einzelhandel ist sehr vielseitig. Der Konsument erhält eine schier unerschöpfliche Auswahlmöglichkeit an Einkaufsstätten und ein gewaltiges Warenangebot. Dabei hat der Kunde sowohl die Auswahl der einzelnen Einkaufsstätten wie auch der verschiedenen Betriebsformen zu treffen – und obendrein auch die Wahl seiner Einkaufsart (online, persönlich, Katalog ...). Mit dieser Entwicklung einher geht die Transparenz des gesamten Marktes. Diese Transparenz sowie weiter wachsende Konkurrenz und stagnierende Umsätze der letzten Jahre zwingen die Handelsunternehmen, sich heute mehr denn je vom Wettbewerb abzuheben. Der Kunde muss einen Mehrwert für seinen Einkauf geboten bekommen, und die Einkaufsstätten müssen beim Konsumenten unverwechselbare, positive Assoziationen hervorrufen. In diesem Zusammenhang hat die Markenpolitik – inklusive Markenaufbau, -positionierung und -führung – an Bedeutung gewonnen und findet nun zunehmend Anwendung auf Handelsunternehmen und deren Verkaufsstellen und nicht mehr nur auf einzelne Produkte. Folglich wird zur klaren Abgrenzung gegenüber der Konkurrenz das Instrumentarium des Retail Branding genutzt, welches die Markenpolitik eines Handelsunternehmens auf der Ebene seiner Verkaufsstellen darstellt. Die Retail-Branding-Strategie ist der Impuls für das Verhalten der Konsumenten und beeinflusst somit auch den unternehmerischen Erfolg. Dies ist der Grund, wieso die Bedeutung dieser Strategie in letzter Zeit einen enormen Zuwachs erfahren hat. Das Verfolgen dieser Strategie verdeutlicht, wie wichtig die Einstellung der Konsumenten zu einem Handelsunternehmen heute ist. Nur ein positives Empfinden gegenüber einer Einkaufsstätte kann die Entscheidung des Konsumenten zugunsten dieser Einkaufsstätte beeinflussen. Dies macht die Betrachtung des Kaufverhaltens in Verbindung mit den verfolgten Marketingstrategien der Retail Brands unabkömmlich. Unternehmen wie Aldi, Ikea und H&M haben bewiesen, wie profitabel es ist, mithilfe einer eigenen Marke eine Art Monopolstellung in Köpfen der Konsumenten zu erlangen. Da Betriebstypenmarken nur in eigenen Filialen geführt werden und nicht vom Wettbewerb kopiert werden können, lassen sich durch die Verwendung dieser Strategie eine dauerhafte Differenzierung und Profilierung erreichen. Zielsetzung und Vorgehensweise: Ziel der vorliegenden Untersuchung ist es, den Einfluss der Retail Brands auf das Kaufverhalten mithilfe einer [...]

Markenpolitik als Erfolgsfaktor im Einzelhandel

Author: André Telöken

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3656067023

Category: Business & Economics

Page: 101

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Diplomarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich BWL - Handel und Distribution, Note: 1,7, Westfälische Hochschule Gelsenkirchen, Bocholt, Recklingshausen, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Einzelhandel in Deutschland ist ein hart umkämpfter Markt. Er ist geprägt durch stagnierende Umsätze und durch eine zunehmende Marktsättigung, die seit den 90er Jahren in Deutschland festzustellen ist. Dies führt zu einem starken Verdrängungswettbewerb. Gleichwohl sind zunehmende Konzentrationstendenzen festzustellen. Die Handelslandschaft gliederte sich einst in eine Vielzahl kleiner und mittlerer Handelsbetriebe, die lediglich eine lokale oder regionale Bedeutung hatten. Durch Akquisitionen, Fusionen oder freiwillige Ketten haben sich die Größenordnungen drastisch verändert. Ein zusätzliches wesentliches Problem im Einzelhandel ist die hohe Austauschbarkeit von konkurrierenden Handelsunternehmen und das daraus resultierende Profilierungsdefizit. Daraus lässt sich ableiten, dass Handelsunternehmen den Konsumenten keine ausreichenden Differenzierungsmerkmale für ihre Kaufentscheidung mehr geben können. Die Konsequenzen hieraus sind weitreichend: Verlust der Identität der Handelsunternehmen, starke Abhängigkeit von der im Sortiment geführten Marken, sinkende Handelsspannen und hohe Preisreagibilität der Konsumenten bei gleichen Produkten der Konkurrenz. Die Situation im deutschen Einzelhandel lässt sich so beschreiben, dass Konsumenten ein Maximum an Verkaufsfläche, aber ein Minimum an Differenzierung vorfinden. Vor dem Hintergrund austauschbarer Handelsunternehmen und der hohen Wettbewerbsintensität, sind Handelsunternehmen mit niedrigen Preisen und Sonderangeboten kurzfristig im Vorteil. Handelsunternehmen versuchen als Konsequenz hieraus, durch Markenpolitik ein eigenständiges Profil zu erzeugen, um sich dem Preiskampf und der zunehmenden Homogenisierung der Einzelhandelsbranche zu entziehen. Deshalb bauen Handelsunternehmen vermehrt einen direkten Kontakt zu den Konsumenten auf. Die Marketingaktivitäten verlagern sich weg von preisorientierten- oder herstellerabhängigen Maßnahmen hin zu einem absatzmarktgerichteten strategischen Einzelhandelsmarketing. Ermöglicht wird dies durch die zu Beginn beschriebene Konzentration im Einzelhandel. Dadurch verfügen Handelsunternehmen über personelle, technische und finanzielle Ressourcen für ein eigenständiges Handelsmarketing. [...]

Handelsmarken als Instrument zur Profilierung von Handelsunternehmen

Das Konzept sowie die Profilschärfung des Handels mit Handelsmarken

Author: Doris Herget

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640571983

Category: Business & Economics

Page: 19

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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich BWL - Allgemeines, Note: 1,0, AKAD-Fachhochschule Pinneberg (ehem. Rendsburg), Veranstaltung: Marketing, Sprache: Deutsch, Abstract: 1 Einleitung 1.1 Einführung in die Thematik Die Landschaft im heutigen Einzelhandel zeigt sich als äußerst vielfältig. Dem Konsumenten erstreckt sich eine unerschöpfliche Auswahlmöglichkeit an Einkaufsstätten und ein gewaltiges Warenangebot jedweder Couleur. Der Kunde hat aber nicht nur die Auswahl zwischen den klassischen Betriebstypen wie Ladengeschäften, Fachgeschäften, Discountern etc. sondern auch den in jüngerer Zeit sich ausprägenden Einkaufsmöglichkeiten über die neuen Medien wie beispielsweise das Internet. Die damit einhergehende starke und sich ausbreitende Konkurrenz macht deutlich, dass eine Abhebung von den Wettbewerbern für die Händler unerlässlich ist. Dem Kunden muss ein Mehrwert für seinen Einkauf offeriert und den Einkaufsstätten ein eigenes Gesicht verliehen werden. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, führten viele Unternehmen die so genannte Handelsmarke ein. Diese runden meist das Sortiment preislich nach unten ab und sorgen in den Augen der Verbraucher wieder für eine Profilierung. Das Terrain für die Handelsmarken ist vor allem dort, wo die wahrgenommenen Qualitätsunterschiede zu den klassischen Industrie-Marken gering sind und auf der Seite der Konsumenten eine hohe Preissensibilität besteht. Immer mehr Konsumenten greifen aber auch zum Handelsmarkenprodukt, weil die Unterschiede zwischen den Handelsmarkenprodukten und den Markenartikeln der Industrie in vielen Warengruppen kaum noch wahrnehmbar sind. Die Bemühungen der Hersteller einer ständigen Verbesserung der Produktqualität und die immer professionellere Markenführung der Handelsmarken werden durch die Konsumenten mit steigenden Marktanteilen belohnt. Handelsmarken müssen sich aber ein unverwechselbares Profil aufbauen, um sich klar zu positionieren und den Kunden als Stammkunden zu gewinnen. 1.2 Problemstellung und Zielsetzung In diesem Assignment soll das Konzept der Handelsmarken untersucht werden und der Frage nachgegangen werden, mit welchen Mitteln der Handel sein Profil schärfen kann. Es stellt sich an dieser Stelle die Frage, wie das Handelsmarkenmanagement betrieben werden muss, um erfolgreich zu sein. Was also bedacht werden muss, welche Einflussfaktoren und Wechselwirkungen vorliegen, und wie Handelsmarken innerhalb des Sortiments etabliert werden können? Um diese elementaren Fragen zu beantworten, wird im Folgenden der Schwerpunkt dieser Arbeit darin liegen, auf die Möglichkeiten einer effektiven Handelsmarkenpolitik aus Handelssicht einzugehen.

Handbuch Handel

Strategien - Perspektiven - Internationaler Wettbewerb

Author: Joachim Zentes

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 3834991600

Category: Business & Economics

Page: 1015

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Namhafte Wissenschaftler und Berater sowie hochkarätige Vertreter der Unternehmenspraxis beleuchten in 46 Beiträgen die wesentlichen Entwicklungstendenzen im Handel - vorrangig im Einzelhandel - aus einer internationalen Perspektive und nehmen Stellung zu Erscheinungsformen, Rahmenbedingungen, Einflussfaktoren, nationalen und regionalen Strukturen und Besonderheiten, strategischen Stoßrichtungen und Konzepten, Betriebs- und Vertriebstypen, Handelsmarketing, Beschaffungs- und Supply-Chain-Management, Corporate Management sowie Handel und Innenstadt.

Individualisierung im stationären Einzelhandel

Ökonomische Analyse elektronischer Formen der Kundenkommunikation

Author: Jens Strüker

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 3322821366

Category: Business & Economics

Page: 213

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Jens Strüker bewertet betriebliche Anwendungen drahtloser Kommunikationsformen im Einzelhandel und zeigt das beträchtliche Erlöspotential einer auf den Einzelkunden zugeschnittenen Behandlung auf, die sich z.B. in individualisierten Kaufvorschlägen oder monetären Anreizen für bestimmte Kundengruppen niederschlägt. Darüber hinaus setzt er sich mit den Grenzen auseinander, die dieser Politik, z.B. durch Infrastrukturkosten und die Gefährdung der Privatsphäre, gesetzt sind.


Marketing

Eine entscheidungsorientierte Einführung

Author: Reinhold Decker,Frank Kroll,Martin Meißner,Ralf Wagner

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 3540874569

Category: Business & Economics

Page: 268

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Das Buch bietet Lesern einen kompakten Einstieg in das moderne Marketing. Dabei legen die Autoren besonderen Wert auf die Vermittlung eines elementaren Methoden- und Modellverständnisses. Dadurch soll der Leser in die Lage versetzt werden, qualitatives Faktenwissen mit analytischen Denkprinzipien zu verbinden, um auf dieser Grundlage profunde Marketingentscheidungen treffen zu können. Das Lehrbuch richtet sich in erster Linie an Studierende im Grund- oder Bachelor-Studium, die Lehrveranstaltungen zum Thema Marketing besuchen.

Das PIMS-Programm

Strategien und Unternehmenserfolg

Author: Bradley T. Gale

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 3663095460

Category: Business & Economics

Page: 256

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Kundenrückgewinnungsmanagement im stationären Einzelhandel

Author: Falk Ritschel

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 3834968137

Category: Business & Economics

Page: 276

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Falk Ritschel untersucht die Umsetzung eines strategischen Kundenrückgewinnungsmanagements im stationären Einzelhandel. Dazu wird der klassische Prozess der Kundenrückgewinnung unter Berücksichtigung der Besonderheiten des stationären Einzelhandels erweitert und empirisch belegt.

Kundenbindungsmanagement im Einzelhandel

Eine kausalanalytische Untersuchung am Beispiel des Textilfacheinzelhandels

Author: Andreas Fuchs

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 3834984787

Category: Business & Economics

Page: 240

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Andreas Fuchs untersucht den Wirkungszusammenhang von Kundenzufriedenheit, Kundenbindung und Kundenprofitabilität kausalanalytisch und zeigt, dass auch in klein- und mittelständischen Handelsbetrieben erhebliche Profitabilitätsreserven erschlossen werden können.