Soziale Konstruktion von Geschlecht im Sport

Author: Ilse Hartmann-Tews,Petra Gieß-Stüber,Marie-Luise Klein,Chr. Kleindienst-Cachay,Karen Petry

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 366311404X

Category: Social Science

Page: 260

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Fitness, Sport und Bewegung nehmen einen immer größeren Stellenwert in der modernen Gesellschaft ein. Welche Bedeutung sie für die Ausgestaltung von Geschlechterverhältnissen haben, wird in diesem Buch mit Hilfe von konstruktivistischen Theorieansätzen sowie empirischen Studien erörtert.

Handbuch Frauen- und Geschlechterforschung

Theorie, Methoden, Empirie

Author: Ruth Becker,Beate Kortendiek

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 3531919725

Category: Psychology

Page: 959

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Das Handbuch der Frauen- und Geschlechterforschung bietet mit seinen Beiträgen zu über 100 Stichworten einen fundierten Überblick über die Entwicklung und den aktuellen Stand der deutschsprachigen und internationalen Frauen- und Geschlechterforschung. Es eignet sich insbesondere als Nachschlagewerk für Forschung und Lehre. Die Aufsätze behandeln zentrale Fragen der Frauen- und Geschlechterforschung aus unterschiedlichen Disziplinen (Soziologie, Pädagogik, Politik, Geschichte, Theologie, Philosophie, Kultur, Medizin, Psychologie, Wirtschaft, Recht, Technik- und Naturwissenschaften) und auf unterschiedlichen Ebenen: Das Spektrum der Beiträge reicht von den theoretischen Konzepten zum Geschlecht über Methoden der Frauen- und Geschlechterforschung bis zu zentralen Forschungs- und Arbeitsfeldern. Die Artikel bieten eine Übersicht über die jeweiligen zentralen Definitionen, grundlegenden Studien und Debatten sowie über die aktuellen (Forschungs-)Ergebnisse des vorgestellten Themenbereichs und geben einen Ausblick auf Forschungsfragen und Zukunftsvisionen.


Leipziger Sportwissenschaftliche Beiträge

Jahrgang 57 (2016) Heft 1

Author: Dekan der Sportwissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig

Publisher: Lehmanns Media

ISBN: 3865419690

Category: Sports & Recreation

Page: 230

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Die Reihe ist das Publikationsorgan der Sportwissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig zur Veröffentlichung und Verbreitung wissenschaftlicher Arbeitsergebnisse aus Lehre, Forschung und Wissenschaftsentwicklung. Mit zwei Heften im Jahr und einer Beiheftereihe, die unter dem Titel Sport und Wissenschaft erscheint, trägt die Fakultät zur nationalen und internationalen sportwissenschaftlichen Diskussion bei. Veröffentlicht werden Beiträge aus dem gesamten Spektrum der sportwissenschaftlichen Teildisziplinen mit dem Anliegen, im jeweiligen Gebiet den Sachstand in Lehre und Forschung zu dokumentieren und weiter zu entwickeln. In der Zeitschrift werden empirische Forschungsbeiträge, theoretische Überblickartikel und wissenschaftliche Mitteilungen veröffentlicht. Der Leser findet ebenfalls Buchrezensionen und Berichte über wissenschaftliche Veranstaltungen. Offen ist die Zeitschrift auch für alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in den angrenzenden Disziplinen der Sportwissenschaft tätig sind. Dies soll den Charakter der Interdisziplinarität fördern.

Schließt sich die Geschlechterlücke im Sport? Die soziale Konstruktion der Geschlechter und der Einfluss der Medien

Author: Lutz Bussmann

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3668291179

Category: Sports & Recreation

Page: 63

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Examensarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Sport - Medien und Kommunikation, , Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit möchte ich die Frage beantworten, ob sich das Gender Gap im Sport schließt oder nicht. Ich gehe davon aus, dass Männer den Kampf um das sportliche Terrain, um ihr Terrain, nie aufgeben und immer versuchen werden, das starke, mächtige, aggressive Geschlecht darzustellen und ihre Rolle als Vorreiter beizubehalten. Unsere Gesellschaft befindet sich in einem stetigen Wandel, der alle Lebensbereiche des Menschen umfasst. Veränderungen in Wirtschaft, Politik, Arbeit, Freizeit und im sozialen Bereich beeinflussen auf direktem und indirektem Weg das gesellschaftliche Wertesystem. Gleichzeitig lässt der gesellschaftliche Wandel den Sport, als Subsystem dessen, nicht unberührt. Es sind Entwicklungen zu beobachten, die die alten Muster von „typisch weiblich“ und „typisch männlich“ in Frage stellen und mit denen Frauen sich neue sportliche Terrains erobern. Diese Beobachtung des Wandels der traditionellen hegemonialen Geschlechterordnung im Sport ist Thema der vorliegenden Arbeit. Im Folgenden möchte ich die Geschlechterordnung im Sport untersuchen, welche Variablen auf diese Einfluss haben und welche Tendenz sich daraus für das Gender Gap im Sport abzeichnet. Nachdem ich die rein biologischen leistungsrelevanten Unterschiede zwischen Mann und Frau dargestellt habe, werde ich auf gesellschaftlich begründete, veränderbare Variablen eingehen, welche einen Einfluss auf das sportliche Handeln von Frauen haben. Soziale Konstruktionen und Vorstellungen unserer Gesellschaft, die Medien als dessen Abbild und Verstärker zeigen uns, genau wie es die rein biologischen Merkmale tun, dass kraftvoller, aggressiver Sport noch immer Männersache und somit männliches Terrain ist. Frauen werden im Sport akzeptiert, so lange sie bestimmte Regeln und Kriterien einhalten und erfüllen. Tun sie dies jedoch nicht und werden zu stark, zu unweiblich, so stellen sich folgende Fragen: Mit welchen Abwehrreaktionen müssen Frauen rechnen, wenn sie männliches Terrain für sich beanspruchen und wie gehen sie damit um? Wie verhalten sich Männer, wenn sie Terrain verloren haben?

Migration, Integration und Sport

Zivilgesellschaft vor Ort

Author: Sebastian Braun,Tina Nobis

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 3531928317

Category: Political Science

Page: 195

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Migrationsbewegungen sind fester Bestandteil der deutschen Gesellschaft. Speziell an zivilgesellschaftliche Akteure, wie zum Beispiel Vereine, Projekte oder Initiativen, die konkret vor Ort im lokalräumlichen Kontext agieren, werden zunehmend gesellschaftspolitische Erwartungen für gelingende Integrationsprozesse von Personen mit Migrationshintergrund gestellt. Dabei gerät auch der Sport und speziell der vereins- und verbandsorganisierte Sport in den Blickpunkt des fachpolitischen und -wissenschaftlichen Interesses. In diesem Kontext sind zuletzt zahlreiche Forschungsarbeiten zum Thema „Migration, Integration und Sport“ erschienen, die vor allem die „Zivilgesellschaft vor Ort“ in den Blick nehmen. Mit dem Sammelband sollen ausgewählte Arbeiten zusammengeführt und einem breiteren Publikum als Zwischenbilanz der dynamischen Fachdebatte zur Verfügung gestellt werden.

Die Konstruktion von Körper, Fremdheit und Geschlecht im Sport und in den Massenmedien

Author: Axel Tomforde

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638124606

Category: Sports & Recreation

Page: 12

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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Sport - Medien und Kommunikation, Note: 1, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (Sportwissenschaftliches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit werde ich mich schwerpunktmäßig mit dem Körper und in diesem Zusammenhang mit Natur-Kultur Dualismen(1) auseinandersetzen, um aufzuzeigen, welche Gefahren die „Naturalisierung des Sozialen“(2) (vgl. GEBAUER 1996:84) für die alltägliche Wahrnehmung birgt und somit u.a. zur Bildung von Rassismen, Vorurteilen und Ungleichheitsverhältnissen führen kann. Der Blickpunkt soll hierbei unter anderem auf den Freizeit- und Hochleistungssport gerichtet werden, um die so oft von Politikern und Medien beschworene integrative Leistung des Sports zu hinterfragen. Hierzu möchte ich aufzeigen, welche Theorien eine umfassende und reflektierte Analyse gesellschaftlicher Prozesse zulassen und in welcher Verbindung ebendiese mit den Konstrukten Körper, Fremdheit und Geschlecht gesehen werden können. Vor allem die Auseinandersetzung mit dem Körper-Aspekt von Fremdheit und Rassismus ist für den Sport als privilegiertes Handlungs- und Darstellungsmedium des Körpers (vgl. ALKEMAYER/BRÖSKAMP 1996:8) von großer Bedeutung und soll von daher auch als Schwerpunkt seinen Niederschlag in dieser Arbeit finden. Aber auch für die Darstellungsweisen der Geschlechter ist der Körper eine verlässliche identitätstabilisierende Quelle, vor allem am Beispiel massenmedialer Produktion von Körperbildern möchte ich auf diesen Sachverhalt im zweiten Abschnitt meiner Arbeit eingehen. [...] _____ 1 Unter Natur-Kultur Dualismen würde ich am Beispiel des Körpers den Gegensatz von naturgegebenem Körper und sozial konstruiertem Körper verstehen. Allerdings stellt sich hierbei die Frage, ob nicht alles körperliche einer sozialen Formung unterliegt. Am Beispiel Geschlecht würde der sex-gender Dualismus einen anderen Natur-Kultur Dualismus wiederspiegeln. Sex bezieht sich in diesem Fall auf das biologische Geschlecht und gender auf das sozial erzeugte Geschlecht. 2 Mit der „Naturalisierung des Sozialen“ beziehe ich mich auf die Tendenz, soziale Konstruktionen als naturgegeben wahrzunehmen. Vor allem der Sport als ein Handlungssystem, in dem die körperliche Dimension eine essentielle Rolle spielt, birgt für eine solche Naturalisierung viele Potentiale (vlg. GEBAUER 1996:84).

Geschlecht im Sport

sozialkonstruktivistische Lesarten

Author: Anja Voss

Publisher: N.A

ISBN: N.A

Category: Sex role

Page: 207

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Diese Arbeit greift im ersten Teil den aktuellen Diskussionsstand sowohl in der sport- als auch in der sozialwissenschaftlichen Frauen- und Geschlechterforschung auf und ist von der Motivation getragen, über unterschiedliche Lesarten Präzisierungen und Differenzierungen sozialkonstruktivistischer Ansätze von Geschlecht "aufzuspüren". Im zweiten Teil steht die Frage nach der empirischen Tragfähigkeit sozialkonstruktivistischer Ansätze von Geschlecht im Feld des Sports im Mittelpunkt. Anhand von Interviews wird aufgezeigt, wie jugendliche Mädchen in der Auseinandersetzung mit differierenden sportiven Lebenswelten das System der Zweigeschlechtlichkeit, Prozesse der Vergeschlechtlichung sowie deren Brüche und Verwerfungen herstellen.




Sport und Männlichkeit. Die Konstruktion von Männlichkeit im Fußball

Author: Bianca Monetta

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3668383057

Category: Sports & Recreation

Page: 69

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Fußball ist mehr als nur ein Spiel. Millionen Menschen fiebern mit, wenn der Ball rollt. Er verbindet Nationen auf der ganzen Welt und ist auf der anderen Seite eines der wichtigsten Sprachrohre von regionalen Rivalitäten. Er lässt Fanherzen höher schlagen, bringt Menschen zum Jubeln und treibt anderen im selben Moment Tränen in die Augen. In seinem Ursprung und in seiner populären Grundeinstellung ist Fußball ein Männersport. Denn trotz aller Freude und geschlechterübergreifender Begeisterung ist mit dem Fußball unvermeidlich ein Männlichkeitsbegriff verknüpft. Der Ball, der Platz, der Kicker: Fußball und die Fußballfankultur sind wichtige Orte gesellschaftlich wirksamer Konstruktionen von Männlichkeiten. Doch wie findet die Konstruktion von Männlichkeit im Fußball statt und wieso kann sich gerade auch in der modernen Auslegung des Fußballspiels das traditionelle hegemoniale Männlichkeitsbild immer noch halten? - Hegemoniale Männlichkeit; - Soziale Geschlechtskonstruktion; - Männlichkeit im Stadion; - Homosexualität; - Krise der Männlichkeit

Die Konstruktion von Geschlecht am Beispiel von Geschlechtstests im Leistungssport

Author: Oliver Bellstedt

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3656217432

Category: Political Science

Page: 44

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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Politik - Sonstige Themen, Note: 1,7, Universität Leipzig (Politikwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Als Caster Semenya in Berlin 2009 die Goldmedaille gewann, war die Sportszene entsetzt. [...] „Es gibt Zweifel, dass diese Lady eine Frau ist.“ [...] Im Rahmen dieser Arbeit wird das Themenfeld der Geschlechterkonstruktion aufgegriffen. Fachrichtungen der Sozial- und Naturwissenschaften versuchen mit Hilfe verschiedenster Theorien die Ursachen für die geschlechtsspezifischen Differenzen zu finden. Anhand eines ersten Schritts soll zunächst durch den Zusammenhang von Gesellschaft, Geschlecht und Sport ersichtlich werden, wie das gesellschaftliche Teilssystem Sport durch die Alltagstheorie beeinflusst und strukturiert wurde. Es soll am Beispiel des Phänomens der Geschlechtstests im Sport gezeigt werden, dass das Geschlecht eines Menschen nicht mit biologisch-medizinischen Kriterien messbar ist. Diese These steht entgegen der in der Medizin und Biologie weit verbreiteten Auffassung, dass das Geschlecht anhand von fünf Kriterien eindeutig bestimmbar sei. Daher soll zuvor durch eine Zusammenfassung dieser Kriterien ein Grundverständnis für die Verfahrensweise und Grundlagen der Geschlechtstests geschaffen werden. In einem Zwischenfazit werden die bis dahin erbrachten Erkenntnisse analysiert. In einem zweiten Schritt wird gezeigt, dass es durch eine sozialwissenschaftliche Theorie möglich ist, Hypothesen einer rein biologischen, vorsozialen Natur des Menschen in Frage zu stellen. Eine grundlegende Erkenntnis besteht darin, dass die Gesellschaft, in der wir leben, ein Ergebnis unseres eigenen Handelns darstellt. Die alltägliche Unterscheidung in Mann und Frau ist Ausdruck der Zuschreibung, die nicht auf den Akteur, sondern auf das kulturelle System verweist. Es stellt sich die Frage nach dem Sozialen der Kategorie Geschlecht. Diese stellt die kollektiven Annahmen des binären Systems der Zuschreibung in Frage, da der Prozess der Herausbildung der verschiedenen Geschlechter in der sozialen Welt betrachtet wird. Harold Garfinkel stellt hierbei den Bezugsautor für den ethnomethodologischen Ansatz dar. In seiner Transsexuellen-Studie Agnes stellt er fest, dass auch Transsexuelle dem sozialen Gesellschaftssystem der Zweigeschlechtlichkeit folgen. Im Bruch der Normalität liegt der herausragende Gehalt seiner Transsexuellenforschung. Doch durch diesen ergeben sich besonders im Teilsystem Sport besondere Probleme, denn das Geschlecht ist mit einer Geschlechtsklasse verbunden und ein Wechsel undenkbar.

Doing Gender in der Schule. Die soziale Konstruktion von Geschlecht in der Schule anhand zweier Studien

Author: Michael Mühlbauer

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3656386110

Category: Social Science

Page: 17

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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter, Note: 1,7, Ludwig-Maximilians-Universität München, Sprache: Deutsch, Abstract: In Schweden sorgte vor einiger Zeit eine Vorschule mit einem ganz besonderen Konzept für ein enormes Medieninteresse, welches sich auch bis nach Deutschland ausbreitete. So titelte die Zeit in ihrem Onlineauftritt „Sei, was du willst“ und beschreibt in einem Artikel die umstrittene Idee: „Egalia ist die umstrittenste Vorschule Schwedens. Ihr Ziel: Eine geschlechtsneutrale Erziehung. [...] Jedes Kind soll sich so entwickeln, wie es möchte, und sich nicht durch geschlechtsspezifische Stereotypisierungen in der Erziehung und die Erwartungen der Gesellschaft in eine bestimmte Rolle gedrängt fühlen.“ (Zeit Online GmbH (Hrsg.)). Das Konzept führte zu einem ausgedehnten Diskurs über die Möglichkeiten einer geschlechtsneutralen Erziehung, stieß jedoch ebenso auf große Ablehnung. Es stellt sich die Frage, ob und in welchem Umfang Kindern eine Geschlechtsidentität aufgezeigt werden soll. Dazu ist es interessant, einen Blick in die Schulen zu werfen und zu untersuchen, wie dort mit Geschlecht umgegangen wird. Dabei ist vor allem das Konzept des Doing Gender von besonderer Bedeutung und in vielerlei Hinsicht einer genaueren Forschung wert. Die zwei in dieser Arbeit dargestellten empirischen Studien behandeln genau dieses Konzept des Doing Gender und untersuchen, wie und ich welchem Ausmaß das Geschlecht in der Schule sozial konstruiert wird. Dazu dienen die Vorstellung von Doing Gender und dessen Bedeutung in der Jugend sowie eine kurze historische Rekonstruktion von Gleichstellung in der Bildung als Überblick, bevor im Hauptteil auf die Studien mit ausgewählten Beispielen eingegangen wird. Nach einem Vergleich der unterschiedlichen Forschungsarbeiten wird ein bündiges Fazit gezogen.

Ernährung — Körper — Geschlecht

Zur sozialen Konstruktion von Geschlecht im kulinarischen Kontext

Author: Monika Setzwein

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 3322809978

Category: Social Science

Page: 413

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Unterschiede im Ernährungsverhalten der Geschlechter sind seit langem empirisch identifiziert. Doch was sind ihre Hintergründe? Das Buch zeigt, welche fundamentale Bedeutung dem Essen bei der sozialen und subjektiven Herstellung von Weiblichkeit(en) und Männlichkeit(en) zufällt.

Muslimische Frauen im Sport

Erfahrungen und Perspektiven : Ergebnisse aus Projekten in Nordrhein-Westfalen

Author: Christa Kleindienst-Cachay

Publisher: N.A

ISBN: N.A

Category: Sports for women

Page: 95

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Konstruktion von Männlichkeit im und durch Fußball

Author: Andreas Burkart

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3668378045

Category: Sports & Recreation

Page: 73

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Examensarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Sport - Sportsoziologie, Note: 2,0, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (Sportwissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Staatsarbeit wurde im Rahmen des Ersten Staatsexamens geschrieben und trägt den Titel: „Konstruktion von Männlichkeit im und durch Fußball“. Da das Thema breit gefächert und sehr umfangreich ist, erhebt diese Arbeit keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Vielmehr wurden zentrale Aspekte des Themas ausgewählt und differenziert bearbeitet. Der Fußball ist in Deutschland ein hohes Kulturgut, nichts anderes fasziniert, vereint oder spaltet die Massen auf so magische Weise. Und spätestens seit der WM 2006 haben wir die berechtigte Hoffnung, dass unser Volkssport Nr. 1 auch in der modernen Gesellschaft angekommen ist. Gerne präsentiert man sich tolerant und weltoffen, dabei gibt es noch bei einigen Themen Nachholbedarf. Zunächst einmal soll im Rahmen dieser Arbeit vorgestellt werden, inwiefern das Geschlecht selbst von unserer Gesellschaft konstruiert wird und dadurch die Zweigeschlechtlichkeit unangetastet als etwas Selbstverständliches begriffen wird. Darüber hinaus wird sich in 2.2 mit der Thematik Männlichkeit als soziale Konstruktion befasst und es wird aufgezeigt, dass unsere Gesellschaft nicht nur das Geschlecht in männlich und weiblich unterteilt und keine Mischformen zulässt, sondern es definiert auch klar, was alles zur Männlichkeit zählt und welche Eigenschaften als männlich angesehen werden. Dabei findet auch eine klare Trennung zum Weiblichen statt, was die Theorie der Zweigeschlechtlichkeit weiter verfestigt. Anschließend wird in 2.3 erläutert, dass Fußball, wie jede andere Sportart auch, eine Konstruktion unserer Gesellschaft ist und es wird die Macht die der Fußball in unserer heutigen Gesellschaft hat, aufgezeigt. Politiker und Prominente nutzen den Fußball besonders im Wahlkampf und zur Werbung. In Kapitel 3 wird dann ein Exkurs über Diskriminierung und Homophobie in unserer Gesellschaft gemacht. Dieser Exkurs soll später helfen zu verstehen, dass Homosexualität nicht nur im Sport als etwas unnormales und speziell bei Männern als Unmännlichkeit schlechthin wahrgenommen wird. Der Fußball als beliebteste Sportart Deutschlands spiegelt dementsprechend nur wider, was in der Gesellschaft auch zu finden ist. Allerdings wirkt der Fußball, wenn es um Diskriminierung und Homophobie gegenüber Homosexuellen geht, wie ein Verstärker, weil Fußball in unserer Gesellschaft als eine Sportart verstanden wird, die die Männlichkeit schlecht reproduziert. [...]


Journalistinnen in Europa

Eine international vergleichende Analyse zum Gendering im sozialen System Journalismus

Author: Margreth Lünenborg

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 332288953X

Category: Language Arts & Disciplines

Page: 377

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Auf der Grundlage einer theoretischen Analyse, die Journalismus als soziales System beschreibt, in dem das Geschlecht eine zentrale Strukturkategorie bildet, werden vier (west)europäische Staaten vergleichend miteinander betrachtet. Neben der personalen Dimension des Gendering gerät auch die inhaltliche Dimension ins Blickfeld. Dabei zeigt sich, daß die (identischen) Systemregeln im Journalismus stärker wirksam sind als die (differierenden) Rahmenbedingungen der Vergleichsstaaten. Systemerhalt geht im Journalismus also einher mit der Perpetuierung überholter Geschlechterrollen. Dennoch läßt sich überall konstatieren: Das Gendering ist in Bewegung geraten. "(...) Wie und mit welchen Folgen das 'Gendering' - der Entstehungsprozeß und die kontinuierliche Ausgestaltung der sozialen Geschlechterverhältnisse - im sozialen System des Journalismus funktioniert, hat Margret Lünenborg jetzt mit einer beeindruckenden Vier-Länder-Analyse über 'Journalistinnen in Europa' gezeigt. Beeindruckend deshalb, weil sie auf einer fundierten theoretischen Grundlage mit einer Fülle empirischen Materials wissenschaftlich stringent argumentiert und gleich mehrere Forschungslücken schließt." M - Menschen Machen Medien, Mai 1997